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Anzeichen für eine Umstellung auf weniger Tagschläfchen

Alle Kinder sind individuell, daher verläuft der Übergangsprozess auf weniger Tagschläfchen bei jedem anders: Einige sagen, sie hätten den Übergang nicht bemerkt, während andere so sehr gelitten haben.


Ihr Baby wird auf jeden Fall dazu übergehen weniger zu schlafen. Im Laufe des ersten Lebensjahres werden aus 7–8 Tagschläfchen nur 1–2.


Nun wie merkt die Mama, dass das Baby soweit ist auf weniger Tagschläfchen umzustellen?


Das Baby kann nicht sagen: „Mama, ich bin bereit nur noch 2 mal am Tag zu schlafen“, es kann nur auf zwei Arten zeigen, dass es für den Übergang bereit ist:


1. Widerstand vor dem Schlafengehen (psychisch und körperlich anstrengend, weil die Sirene vor dem Schlafengehen angeht und die Mama glaubt, dass sie mehr Stillen, tragen, schunken muss)


2. Schlafprobleme in der Nacht, ohne Widerstand vor dem Schlafengehen

(wiederum psychisch und körperlich anstrengend, weil die Schläfchen am Tag kurz ausfallen, das Erwachen in der Nacht häufiger ist und das Kind plötzlich auch in der Nacht mehrere Stundenwach ist)


Und welche Möglichkeiten der Umstellungsphase gibt es?:


- Sprunghafte Umstellung

Schwierigkeiten beim Übergang: Da die Verlängerung der Wachzeit sprunghaft erfolgt stehen alle erstmal unter Schock. Das Baby -weil seine Mutter es früher zu Bett bringt und es noch gar nicht müde ist - schreit vor dem Schlafengehen, braucht lange, um einzuschlafen und wird hysterisch.

Die Mama ist schockiert, sie geht online und gibt in die Suche ein: "Das Baby weint vor dem Zubettgehen, was soll ich tun, um das Baby zum Schlafen zu bringen?" Oder sie "harrt" in der Erwartung aus, dass der Wachstumsschub vorübergeht.

Das Problem ist jedoch, dass das Baby gewachsen ist und seine Wachzeit „sprunghaft“ zugenommen hat.


Das Wichtigste in diesem Moment ist, rechtzeitig zu erkennen, dass der Anstieg der Wachphase "sprunghaft" erfolgte und das ist das SCHWIERIGSTE. Denn wenn die Mama sieht, dass das Baby Widerstand leistet, beginnt sie zu glauben, dass jemand dafür verantwortlich ist. Entweder sie schiebt die Verantwortung ab, indem sie dem Nachbarn, dem Partner, dem Wetter oder dem zunehmenden Mond die Schuld gibt (jaaaa meine Damen, ich spreche da aus eigener Erfahrung). Oder sie gibt sich selbst die Schuld dafür.

Die Verwirrung entsteht auch, wenn die Mama glaubt, daß das Kind übermüdet und deshalb vor dem Einschlafen weint. Demzufolge versucht sie es am nächsten Tag noch früher in den Schlaf zu begleiten und das Einschlafen dauert wiederum noch länger. Der Widerstand kommt nicht nur einmal vor, sondern im Laufe mehrerer Tage. Da lässt die Kraft nach und man ist nicht mehr in der Lage zu denken.


In diesem Moment drücken wir erstmal auf Pause!


Wir hören hier auf das Baby mit aller Kraft zum Schlafen zu bringen und beobachten, analysieren und testen. Vielleicht ist es an der Zeit die Wachstunden zu überprüfen, oder? Die Mama hat mehrere Tage lang aktiven Widerstand gesehen und hat begonnen die Dauer des Wachzustands zu überprüfen. Sie verlängert die Wachzeit ein wenig, sieht, dass das Baby keinen Widerstand leistet, besser zu schlafen beginnt, was bedeutet, dass dies eine Umstellung "im Sprung" ist. Eines Tages passierte es dem Baby so.

Analyse, Beobachtung, Testen – 3 Tools, die der Mama helfen.



- Allmähliche Umstellung

Zunächst gibt es kaum Anzeichen für eine Verlagerung hin zu weniger Tagschläfchen. Es gibt keine leuchtenden, emotionalen Zeichen und oft auch kein "Oh mein Gott, was passiert hier? A-a-a-a!" Hier sind die Zeichen des Übergangs zwar leiser, aber dennoch vorhanden.


Anzeichen für einen Übergang zu weniger Tagschläfchen:


1. Die Schläfchen sind kurz geworden (weil das Kind in der kurzen Zeit, in der es wach ist, keine Zeit hat, müde zu werden);

2. Frühes Aufstehen (das Kind schläft tagsüber einen Teil des Nachtschlafs, und da die Tagesnorm gesunken ist, leidet der Nachtschlaf);

3. Wachphasen in der Nacht (mehr als 40 Minuten)

4. Häufiges Erwachen in der Nacht

5. Widerstand gegen das Hinlegen (anhaltend und/oder mit Weinen);

Für die Umstellung sind folgende Wachzeiten zu beachten:


Das Kind kann wach bleiben:

• bei Umstellung auf 3 Nickerchen 2-2:45 Stunden,

• beim Wechsel zu 2 Tagschläfchen 3-3,5 Stunden,

• beim Umstellen auf 1 Tagschlaf 4,5-5 Stunden;

Beobachtet auch, ob das Kind im Laufe von mindestens 7 Tagen einen der Tagschläfchen verweigert. Wacht es benommen und schläfrig aus dem letzten Schlaf auf?


Bei der Arbeit mit dem BABYSCHLAF1X1 achten wir sehr auf einen sanften Übergang.


Was passiert, wenn Sie auf weniger Schlaf umstellen? Und warum passieren plötzlich kurze Tagschläfchen?


Die Wachzeit nimmt zu, wodurch sich die Gesamtschlafmenge verringert. Allerdings verlängert sich die Wachzeit in der Realität nicht immer und die Mama muss nachhelfen.

Dann gibt es da noch die gehorsamen Kinder. Es kommt vor, dass die Mutter nicht bemerkt, dass das Kind bereit ist länger wach zu bleiben und die Wachzeit bleibt entsprechend dem, wie die Mama es einteilt. Das Baby stimmt zu und schläft ein. Kann aber nicht länger schlafen, da es in der kurzen Zeit, in der es wach ist, keine Zeit hat müde zu werden. Und die Nacht kann schlimmer werden, wenn alle Anzeichen eines Übergangs zu weniger Schlaf vorliegen, dieser Übergang aber aus irgendeinem Grund nicht erfolgt.

Hier ist es wichtig die Mama rechtzeitig aufzuklären und ihr zu helfen die Wachphase durch ihr Engagement und durch ruhige Aktivitäten zu verlängern.⠀


Langeweile und falsche Müdigkeitsanzeichen:

Es kommt vor, dass das Baby Ermüdungserscheinungen zeigt und die Mutter das Baby ins Bett bringt, aber es kurze Nickerchen macht. Der Grund dafür war, dass die Müdigkeitsanzeichen in Wirklichkeit falsch waren oder es waren Anzeichen von Langeweile. Tatsächlich ist das Baby jedoch bereits bereit auf weniger Schlaf umzusteigen und der Mutter muss beigebracht werden, falsche von echten Anzeichen von Müdigkeit zu unterscheiden.⠀

Bei der Umstellung auf weniger Schlaf können kurze Wachzeiten und kurzer Schlaf zu einem Teufelskreis werden.

Wir lösen das Problem, indem wir die Wachzeit verlängern.

Manchmal lohnt es sich alle Wachphasen alle 2-3 Tage um 5-10 Minuten zu verlängern. Wir steigern sie durch mehr Aufmerksamkeit und ruhigen Tätigkeiten (d. h. Die Mama schenkt ihrem Baby gezielte Aufmerksamkeit).

Und manchmal muss man zunächst die Wachzeit vergrößern, die sich am leichtesten "dehnen" lässt. Hier muss man auf das Baby achten, ein Universalrezept gibt es nicht.


Wenn du Unterstützung während der Umstellungsphase brauchst, dann kannst du hier die Babyschlaf1x1 Express Beratung buchen.

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